Besichtigung der IKB-Wehranlage in Mühlen
Am Dienstag, 09. Juni 2026, hatten 15 Schüler der 2. Klassen die einmalige Gelegenheit, die Wehranlage Mühlen bei Matrei zu besichtigen.
Im Rahmen des FreiDay-Unterrichts haben sich die Burschen im heurigen Schuljahr mit den UNO-Nachhaltigkeitszielen „Leben unter Wasser“, „Sauberes Wasser und Sanitärversorgung“, „Bezahlbare und saubere Energie“ sowie „Leben unter Wasser“ befasst. Dabei standen bei ihren Projekten vor allem der Gewässerschutz und die Erzeugung von erneuerbarer Energie im Vordergrund.
Nach einem kurzen Fußmarsch von der Schule nach Mühlen wurde unsere Gruppe bei der Wehranlage bereits von Herrn Günther Thurner von den Innsbrucker Kommunalbetrieben empfangen.
Den ersten Teil der Führung verbrachten wir außen auf der Wehranlage über der Einmündung des Naviser Baches in die Sill. Herr Thurner erklärte uns neben der Funktionsweise des aufblasbaren Wehrs und seine Bedeutung für den Hochwasserschutz auch die Wichtigkeit der Fischaufstiegshilfe bei der Anlage. Staunend betrachteten wir das imposante Schlauchwehr, während unter uns pausenlos das Wasser durchrauschte.
Im Inneren des Wehrs bekamen wir dann einen wertvollen Einblick, welche Rolle so ein Kraftwerk für die Versorgung tausender Haushalte spielt und was es mit dem Bereitschaftsdienst auf sich hat, damit wir auch bei einem totalen „Blackout“ nicht im Dunklen sitzen bleiben. Auch der riesige Durchmesser der verbauten Rohre für die Druckrohrleitung hat uns sehr beeindruckt!
Workshop zum Tag der Artenvielfalt in St. Michael
Eine Woche später durften sich wieder 30 Schüler:innen nach St. Michael begeben, um dort an einem spannenden Workshop anlässlich des Tages der Artenvielfalt teilzunehmen. Dieses Mal waren all jene Mädchen und Burschen mit dabei, die sich im vergangenen Schuljahr im Rahmen des FreiDay mit den Themen Natur- und Umweltschutz auseinandergesetzt haben. Dipl.-Biol. Anna Radtke, PhD und ihr Team von der Schutzgebietsbetreuung "Stubaier Alpen-Wipptal" warteten vor dem Bildungshaus bereits auf uns.
Nach einer kurzen Stärkung startete ein Stationenbetrieb zu Gewässerökologie, Vogelkunde und Insekten sammeln. Dabei wurden nicht nur die Fragen der jungen Forscher durch Experten beantwortet, sie konnten auch einen tollen Einblick in die wertvolle Arbeit der Biologen gewinnen.
Die Vielfalt von Mutter Natur auf dem relativ kleinen Fleckchen Erde rund um den Kraftsee haben bei allen Beteiligten für Staunen gesorgt.
„Wir hatten drei Stationen, wo wir verschiedene Sachen gelernt haben. Eine Station war über Wasserflöhe, eine über Spinnen und Insekten und eine über Vögel. Bei der Vogel-Sation konnten wir über eine App herausfinden, welcher Vogel im Wald gerade zwitschert. Bei der Station über die Wasserflöhe haben wir im Wasser nach Wasserflöhen gesucht. Bei der letzten Station über die Spinnen und Insekten hat uns die Spinnenexpertin zu einem Baum geführt und uns über die Käfer in den Bäumen aufgeklärt. Außerdem konnten wir noch Spinnen in die Hand nehmen, doch die meisten haben sich dies nicht getraut. Fazit ist, wir haben viel über Tiere gelernt und es hat sehr viel Spaß gemacht.“ (Emily, 2d)
Unsere Schüler:innen konnten an diesen Lehrausgängen kostenlos teilnehmen, wofür wir noch einmal ganz herzlichen Dank sagen….
… unseren FreiDay-Lehrpersonen Frau Evi Hasler und Herrn Peter Anegg für die Organisation
… Herrn Günther Thurner von den Innsbrucker Kommunalbetrieben sowie dem Alpenverein Matrei / Frau Dipl.Biol. Anna Radtke, PhD und ihrem Team der Schutzgebietsbetreuung "Stubaier Alpen-Wipptal" für die tollen Einblicke in die Welt der Wasserkraft und der Artenvielfalt

